Biografie


1875
geboren am 21. Juli in Brieg/Schlesien (Brzeg/Polen) bei Breslau (Wrocław)

1893
Studium der Biologie in Hannover, Genf und Basel

1897
Niederlassung in Berlin-Charlottenburg

1900
Freundschaft mit Lovis Corinth mit dreijähriger Hospitanz in dessen Atelier

1906
Heirat seiner Schülerin, die Malerin und Bildhauerin Margarethe Haeffner.

1907/08
Zugang zum Pariser Künstlerkreis des Café du Dôme und Mitbegründung der „Académie Matisse“

Ab 1911
Mietwohnung mit Atelier in Berlin-Grunewald mit Mobiliar nach Entwürfen des Jugendstilkünstlers August Endell

1914
Mitglied der „Freien Secession“ in Berlin (1916 deren Vorstandsmitglied)

1917
Teilnehmer an der Werkbund-Ausstellung in Bern

1918
Berufung als Professor an die Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau

1919
Vorstandsmitglied der Kunstkammer und zweiter Vorsitzender des „Schlesischen Künstlerbundes“ in Breslau

1923
Errichtung eines Sommerhauses in Fürstenfeldbruck bei München

1924
Übernahme der Vertretung des erkrankten August Endell (1871-1925) als Direktor der Breslauer Akademie

1925
Berufung als Direktor der Breslauer Kunstakademie

1929
Als Mitglied des Ehrenkomitees Förderung der Werkbund-Ausstellung WuWA in Breslau

1932
Schließung der Breslauer Akademie aufgrund der „Brüningschen Notverordnung“.
Berufung an die Kunstakademie Düsseldorf durch Professor Walter Kaesbach. Beteiligung an der Gründung der Künstlergruppe „Selektion“ mit Künstlern wie Max Beckmann, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Georg Muche (1933 durch die Nationalsozialisten verboten)

1933
Im April Entlassung aus dem Amt der Düsseldorfer Kunstakademie durch die Nationalsozialisten

1935
Schließung durch die Nationalsozialisten der im Kunstverein Düsseldorf durchgeführten Ausstellung anlässlich des 60. Geburtstages von Oskar Moll

1936
Übersiedlung nach Berlin-Grunewald  in ein von Hans Scharoun entworfenes Wohnhaus

1937
Beschlagnahmung von dreiunddreißig Arbeiten von Oskar Moll (Gemälde, Aquarelle, Lithografien) aus den Museen. Werke von ihm in den Ausstellungen „Entartete Kunst“ in München (1937), Düsseldorf (1938), Berlin (1938/39) und Weimar (1939)

1943
Infolge erster kriegsbedingter Angriffe auf Berlin im Dezember Umzug nach Brieg/Schlesien

1944
Zerstörung des Wohnhauses mit Atelier in Berlin-Grunewald. Verlust der Kunstsammlung und des Inventars

1945
Nach Evakuierung Briegs Flucht nach Altenweddingen bei Magdeburg

1946
Übersiedlung nach Berlin-Zehlendorf

1947
gestorben am 19. August in Berlin. Letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Berlin-Zehlendorf